Rettungshundestaffel

Ansprechpartner


RHS - Staffelleiter / stv. Kreisbereitschaftsleitung

Kai Brunner

Tel:
06436 - 9 49 02 22

E-Mail:
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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellt als größter privater Träger in Hessen fast 80 Prozent aller Rettungshunde für den Katastrophenschutz des Landes Hessen. Unsere Rettungshundestaffeln umfassen rund 300 geprüfte bzw. in Ausbildung befindliche Hunde. Sie werden in den jeweiligen Katastrophenschutzplänen der hessischen Landkreise geführt und stellen gemäß Hessischem Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) die organisationseigene Vorhaltung dar. Die Rettungshundestaffel Limburg besteht seit 2010.

Die Rettungshundestaffel kommt z. B. bei Verschüttungen zum Einsatz, etwa bei einer Gasexplosion und die Suche nach vermissten Personen ist der häufigste Einsatzanlass für unser Rettungshundeteams. Außerhalb ihrer Dienstzeit leben Rettungshunde als normale Haus- und Familienhunde bei ihren Hundeführerinnen und -führern und werden von diesen unter professioneller Anleitung zu Rettungshunden ausgebildet.

Ausbildung von Rettungshundeteams 

Qualifizierung von Mensch und Tier
Die Ausbildung zum Rettungshund kann bereits im Welpenalter begonnen werden und dauert ungefähr zwei Jahre. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und ihre Hunde müssen für die Arbeit in einer Rettungshundestaffel entsprechend qualifiziert sein. Mensch und Hund bilden ein Team – das Rettungshundeteam.

Eignung als Rettungshund
Vor Beginn der Ausbildung zum Rettungshund muss der Hund gemeinsam mit seiner Hundeführerin oder seinem Hundeführer einen Eignungstest absolvieren. Wird der Eignungstest bestanden, kann die Rettungshundeausbildung beginnen.

Der zukünftige Rettungshund muss

  • einen Grundgehorsam haben,
  • gut sozialisiert, begeisterungsfähig, freundlich und aufgeschlossen sein,
  • verträglich mit Mensch und Hund und jederzeit freundlich zu fremden Personen sein,
  • gesund und leistungsfähig sein,
  • ein sicheres Wesen haben und sich nicht vor lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen erschrecken.

Ausbildung der Rettungshundeführerinnen und -führer

Zukünftige Hundeführerinnen und -führer sollten eine hohe Motivation und Teamfähigkeit mitbringen und physisch und psychisch geeignet sein. Die Ausbildung zur Rettungshundeführerin oder zum Rettungshundeführer beinhaltet unter anderem folgende Lehrgänge:

  • Rotkreuz-Einführungsseminar
  • Technik im Einsatz
  • Basis Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)
  • Ausbildung zur Sanitäterin oder zum Sanitäter
  • BOS-Sprechfunklehrgang
  • Interkulturelle Kompetenz im Einsatz
  • Kynologie
  • Organisation und Einsatztaktik
  • Unfallverhütung und Sicherheit im Einsatz
  • Verhaltensgrundsätze bei Transporten
  • Karte und Kompass (Orientierung)
  • Erste Hilfe am Hund
  • Sanitätsausbildung

Nach erfolgreich abgeschlossener Helferausbildung können die Helferinnen und Helfer in Real-Einsätze gehen. Auch angehende Hundeführer sammeln dort erste wertvolle Erfahrungen.

Einsatzfähigkeitsprüfung für Rettungshundeteams
Ist das Rettungshundeteam bereit für den Einsatz, absolviert es die Einsatzfähigkeitsprüfung gemäß der Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams (GemPPO). Wenn sich das geprüfte Rettungshundeteam bei einsatzrealistischen Suchen während des Trainings bewährt hat, darf es in den Einsatz. Die GemPPO-Prüfung muss alle 24 Monate wiederholt werden.
 

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellt als größter privater Träger in Hessen fast 80 Prozent aller Rettungshunde für den Katastrophenschutz des Landes Hessen. Unsere Rettungshundestaffeln umfassen rund 300 geprüfte bzw. in Ausbildung befindliche Hunde. Sie werden in den jeweiligen Katastrophenschutzplänen der hessischen Landkreise geführt und stellen gemäß Hessischem Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) die organisationseigene Vorhaltung dar. Die Rettungshundestaffel Limburg besteht seit 2010.

Die Rettungshundestaffel kommt z. B. bei Verschüttungen zum Einsatz, etwa bei einer Gasexplosion und die Suche nach vermissten Personen ist der häufigste Einsatzanlass für unser Rettungshundeteams. Außerhalb ihrer Dienstzeit leben Rettungshunde als normale Haus- und Familienhunde bei ihren Hundeführerinnen und -führern und werden von diesen unter professioneller Anleitung zu Rettungshunden ausgebildet.

Ausbildung von Rettungshundeteams 

Qualifizierung von Mensch und Tier
Die Ausbildung zum Rettungshund kann bereits im Welpenalter begonnen werden und dauert ungefähr zwei Jahre. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und ihre Hunde müssen für die Arbeit in einer Rettungshundestaffel entsprechend qualifiziert sein. Mensch und Hund bilden ein Team – das Rettungshundeteam.

Eignung als Rettungshund
Vor Beginn der Ausbildung zum Rettungshund muss der Hund gemeinsam mit seiner Hundeführerin oder seinem Hundeführer einen Eignungstest absolvieren. Wird der Eignungstest bestanden, kann die Rettungshundeausbildung beginnen.

Der zukünftige Rettungshund muss

  • einen Grundgehorsam haben,
  • gut sozialisiert, begeisterungsfähig, freundlich und aufgeschlossen sein,
  • verträglich mit Mensch und Hund und jederzeit freundlich zu fremden Personen sein,
  • gesund und leistungsfähig sein,
  • ein sicheres Wesen haben und sich nicht vor lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen erschrecken.

Ausbildung der Rettungshundeführerinnen und -führer

Zukünftige Hundeführerinnen und -führer sollten eine hohe Motivation und Teamfähigkeit mitbringen und physisch und psychisch geeignet sein. Die Ausbildung zur Rettungshundeführerin oder zum Rettungshundeführer beinhaltet unter anderem folgende Lehrgänge:

  • Rotkreuz-Einführungsseminar
  • Technik im Einsatz
  • Basis Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)
  • Ausbildung zur Sanitäterin oder zum Sanitäter
  • BOS-Sprechfunklehrgang
  • Interkulturelle Kompetenz im Einsatz
  • Kynologie
  • Organisation und Einsatztaktik
  • Unfallverhütung und Sicherheit im Einsatz
  • Verhaltensgrundsätze bei Transporten
  • Karte und Kompass (Orientierung)
  • Erste Hilfe am Hund
  • Sanitätsausbildung

Nach erfolgreich abgeschlossener Helferausbildung können die Helferinnen und Helfer in Real-Einsätze gehen. Auch angehende Hundeführer sammeln dort erste wertvolle Erfahrungen.

Einsatzfähigkeitsprüfung für Rettungshundeteams
Ist das Rettungshundeteam bereit für den Einsatz, absolviert es die Einsatzfähigkeitsprüfung gemäß der Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams (GemPPO). Wenn sich das geprüfte Rettungshundeteam bei einsatzrealistischen Suchen während des Trainings bewährt hat, darf es in den Einsatz. Die GemPPO-Prüfung muss alle 24 Monate wiederholt werden.
 

Suchsparten

Aktuell werden die Rettungshunde der Rettungshundestaffel Limburg in der Flächensuche, Trümmersuche oder im Mantrailing ausgebildet.
 

Rettungshunde für die Flächensuche


Flächenhunde kommen zum Einsatz, wenn ein Gebiet schnellstmöglich flächendeckend abgesucht werden muss. Ein ausgebildeter Suchhund kann unter normalen Bedingungen innerhalb von 20 Minuten eine Fläche von zirka 30.000 Quadratmetern absuchen.

Neben seinem hervorragenden Geruchssinn helfen dem Flächenhund seine große Lauffreudigkeit und Geschicklichkeit. Auch im Dunkeln, bei schlechtem Wetter oder in unwegsamen Gelände spürt er die menschliche Witterung auf und zeigt seiner Hundeführerin oder seinem Hundeführer den Fundort schnell und zuverlässig auf. In Hessen ist die Flächensuche die häufigste Einsatzart.

Rettungshunde für die Trümmersuche


Auf Trümmerhunde greift man zurück, wenn verschüttete Menschen unter eingestürzten Gebäuden vermutet werden, z. B. nach einer Gasexplosion. Trümmerhunde sind in der Lage, die Witterung eines Menschen unter einer meterdicken Trümmerschichten zu orten.

In ihrer Ausbildung lernen Trümmerhunde, trotz extrem schwieriger Bedingungen konzentriert zu arbeiten und sich auch auf anspruchsvollen Untergründen sicher zu bewegen. Das Training der Trümmerhunde findet beispielsweise in Abbruchhäusern, auf Bauschuttdeponien und natürlich in speziell gestalteten Trümmerkegeln statt.

Rettungshunde für das Mantrailing


Personenspürhunde werden an Leine und Geschirr geführt und können auch in bebauten Gebieten eingesetzt werden. Falls vorhanden, verfolgen Personenspürhunde die individuelle Geruchsspur (Trail) einer vermissten Person bis zu mehreren Kilometern. Um eine Spur aufnehmen zu können, genügen bereits kleinste Geruchspartikel der vermissten Person.